Geschichte

 

In meiner Zeit als Primarschullehrer wusste ich wenig über die Therapieinhalte meiner Schülerinnen und Schüler, da der Sprachtherapeut weit weg vom Schulbetrieb war. Als ich dann in der POS-Sonderschule arbeitete, hatten wir optimale Voraussetzungen, jedoch waren die einzelnen Therapiebereiche thematisch wenig verknüpft. In der Sonderschule für Verhaltensauffällige bestand ein hoher Förderbedarf gegenüber wenigen sprachtherapeutischen Möglichkeiten. In der Sprachheilschule boten sich gute sprachtherapeutische Möglichkeiten bei mangelnden sozialpädagogischen Kapazitäten. Meine Erfahrungen mit integrativen Schulungsformen zeigten erfreuliche Erfolge mit deutlich werdendem Bedarf an spezifischer fachlicher Unterstützung für Kinder, Lehrer, Eltern und Behörden. Bei der Arbeit in der Klinik fiel mir die dürftige Versorgung ausserhalb der Zentren besonders auf.


Gesellschaftliche, schulische und medizinische Veränderungen beeinflussen die Situation von Menschen mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen direkt und indirekt.


Auf diesem Erfahrungshintergrund entwickelte sich das Bedürfnis, einen persönlichen Beitrag zu leisten, damit für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis resultiert. Ich fühle mich dazu befähigt, da ich über mehrere Jahre als Logopäde gearbeitet habe, Lehrerfahrung auf allen Schulstufen ausweisen kann und als Grundlage eine breite pädagogische Ausbildung genossen habe.


So wurde die Idee für LOGOmobil geboren.